Fotos aus Brasilien 3
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Arbeit in Brasilien

Wer sich schon immer gefragt hat, wie Brasilien zumindest einen Teil seiner Einwohner beschäftigt, bekommt jetzt vier Antworten. Manch ein Biene-Maya-Anhänger (ich meine hier nicht die Fernsehserie) wird wahrscheinlich laut aufschreien, ein Zucken im ganzen Körper bekommen und dann laut „RATIONALISIERUNG“ rufen.
  1. Grünflächenamt“: Aufgabe: das Gras auf dem Mittelstreifen einer großen Straße mähen, 2 Meter breit, 3 Kilometer lang

Deutschland: 2 ArbeiterInnen rücken mit ihrem Fahrzeug, auf dem sich ein Aufsitzerrasenmäher, eine Motorsense und ein paar andere Dinge befinden, aus. Rund um die Bäume und andere Hindernisse wird mit der Motorsense geschnitten, der Rest wird gemütlich abgefahren.

Brasilien: Die Motorsense kommt auch hier zum Einsatz, aber auf der kompletten Fläche. Dazu halten jeweils 2 Arbeiter auf jeder Seite des Mittelstreifens ein feinmaschiges Netz, damit das geschnittene Gras nicht auf die Fahrbahn fällt. Zuletzt kommen noch 4 Arbeiter, von denen zwei das Gras, was zwischen Netz und Bordstein gefallen ist, zusammenfegen, die anderen rechen das übrige Gras zusammen.

  1. Stadtreinigung“: Aufgabe: Straßen sauber halten

    Deutschland: Die Kehrmaschine kommt ab und zu durch die Straße gefahren und fertig.

    Brasilien: An fast jeder Ecke steht ein Mann (Frauen hab ich zumindest noch nicht gesehen) in einem orangefarbenen Overall, mit einem Besen und einem Kehrblech am Stiel bewaffnet, und entsorgt den Müll vom Bordstein und aus dem Rinnstein.

  2. Tankstelle: Aufgabe: selbsterklärend

    Deutschland: Man fährt zur Tankstelle, steigt aus, tankt, bezahlt an der Kasse im Shop, fährt weg.

    Brasilien: Man fährt zur Tankstelle, kurbelt das Fenster am Fahrerplatz herunter, wartet bis ein Angestellter kommt, hält den Autoschlüssel raus, gibt an, für wie viel man was tanken möchte und wartet dann, bis alles fertig ist. Bezahlt wird bequem aus dem Auto heraus. Wenn grade ein anderer Angestellter nichts zu tun hat, oder das Tanken lange dauert, wird auch noch schnell über die Scheiben gewischt.

    Servicewüste Deutschland

  3. Supermarkt: Aufgabe: nicht genau definierbar

    Deutschland: Man legt die Dinge, die man kaufen will auf das Band. Wenn die Sachen eingescannt wurden, packt man sie selber ein. Anschließend bringt man sie nach Hause.

    Brasilien: Nachdem die Sachen eingescannt wurden, hilft die Verkäuferin noch beim Einpacken. Wenn man in der Schlange dahinter steht und nur schnell ein paar Dinge einkaufen will, kann einem das ganz schön auf die Nerven gehen. Aber es ist ein guter Service. Des weiteren gibt es Leute mit speziellen Karren, die ggf., wenn man sehr viele Dinge eingekauft hat, einem die Einkäufe nach Hause fahren.

    Servicewüste Deutschland

15.12.11 00:44
 
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